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Welche Rolle hat Rugby im PM?

Aktualisiert: 30. Juli 2019

Scrum – DAS agile Vorgehensmodell


Wie schon im vorigen Blogbeitrag erwähnt, beschäftigen wir uns nun mit dem agilen Vorgehensmodell Scrum. Doch zuerst zur Wortdefinition: Die Bezeichnung „Scrum“ wurde aus dem Rugby übernommen und bezeichnet dort die Neupositionierung der beiden Mannschaften nach einem Regelverstoß und einer Pause, in der eine kurze Besprechung im Team zur weiteren Strategie stattfindet.


Das bekannteste agile Vorgehensmodell im Projektmanagement basiert ebenso auf einer engen Zusammenarbeit in einem kleinen Team, klar verteilten Rollen, häufigen Meetings und regelmäßigen Anpassungen.


Das Team besteht aus den folgenden Rollen:

· Das Entwicklerteam, welches im Zentrum steht und sich selbst organisiert

· Der Scrum Master, der als Scrum-Fachmann den Überblick über die Entwicklungsprozesse hat, für die Einhaltung der Regeln aller Beteiligten sorgt und den Projektfortschritt visualisiert

· Der Product Owner, der als Auftraggeber für das finale Produkt verantwortlich ist und somit Entscheidungen trifft, Wissen in seinem Gebiet hat, die Anforderungen im Laufe des Projekts immer wieder neu definiert und priorisiert

· Weitere Stakeholder, die als Beobachter, Ratgeber und Interessierte am Endprodukt fungieren.


Dabei ist der Weg das Ziel, d.h. das Produkt nimmt im Verlauf mehr und mehr Form an, ohne dass dieses gleich zu Projektbeginn präzise definiert wird. Die vorläufigen Ergebnisse, sogenannte Inkremente, können auch schon testweise verwendet werden.


In den täglichen kurzen Daily Scrums berichten die Mitglieder über den Stand ihrer Arbeitspakete und stimmen sich ab. Des Weiteren gibt es Sprints, die den Zeitraum zwischen ein bis vier Wochen beschreiben, in denen das Entwicklerteam arbeitet und nicht durch sich ändernde Anforderungen unterbrochen wird. Für den Product Owner heißt es, in dieser Zeit Anforderungen und Arbeitspakete zu sammeln sowie diese im Product Backlog zu priorisieren.

Das Sprint Review am Ende eines Zyklus gleicht einem großen Meeting. Hierbei setzen sich das Entwicklerteam, der Product Owner sowie weitere Interessierte zusammen, besprechen den aktuellen Stand und verteilen die Arbeitspakete mit der höchsten Priorität aus dem Product Backlog. Diese werden vom Entwicklerteam im nächsten Sprint bearbeitet. Zudem werden im Sprint Retrospective die Erfahrungen des letzten Sprints analysiert und für die Zukunft festgehalten.


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Selbst wenn Du noch ein wenig Zeit zum Überlegen und Entscheiden brauchst, kannst Du Dich zumindest auf unsere nächste Blogreihe zum Thema "Karriereleiter bei Camwell Consulting" freuen ;)

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