• Camwellteam

Businessknigge China

Im täglichen Business begegnen wir unterschiedlichen Kulturen, wobei bereits die Begrüßung eine Herausforderung darstellt. Wie begrüße ich höflich einen chinesischen Kollegen? Wie heiße ich eine Person mit arabischem Hintergrund korrekt und angemessen willkommen?

Hier ist es essentiell, sich mit den jeweiligen Sitten und Bräuchen des Gegenübers auseinanderzusetzen, um entsprechend gut vorbereitet auf den Businesspartner zugehen zu können.

Heute beschäftigen wir uns mit einem möglichen Geschäftspartner aus dem Reich der Mitte: CHINA.

Viele Chinesen finden wir im Bankensektor - insbesondere in Frankfurt am Main sind sie eine der größten Gruppen.

Sollte ein Termin mit einem chinesischen Partner anstehen, so sollten folgende Regeln beachtet werden:

Sollte man in China oder durch einen Chinesen zu einem Treffen eingeladen sein, so sollte man zum Geschäftstermin in gedeckten Farben gekleidet erscheinen.

Absolute Pünktlichkeit ist von hoher Wichtigkeit. Dies haben chinesische Geschäftspartner mit den Deutschen gemeinsam.

Die traditionelle Begrüßung ist eine leichte Verbeugung. Innerhalb des internationalen Umfeldes ist diese jedoch in der Regel durch das konventionelle Schütteln der Hände abgelöst (situationsabhängig).

Die ranghöchsten Personen werden zuerst begrüßt – die Älteren vor den Jüngeren.

Chinesische Businesspartner legen besonders viel Wert auf ihre Visitenkarte, welche jeweils bei der Begrüßung mit beiden Händen übergeben und entgegengenommen wird. Die Visitenkarte wird nicht einfach eingesteckt, sondern genau gelesen und begutachtet . Hier kann beispielsweise die Gelegenheit genutzt werden, um die korrekte Aussprache des Namens zu erfragen.

Die Familie hat in China einen sehr hohen Stellenwert. In der Anrede wird demnach der Nachname vor dem Vornamen genannt.

Sollte der Geschäftspartner über einen akademischen Grad oder Titel verfügen, so sollte auch dieser Teil der Ansprache sein. Dieser wird dem Nachnamen angefügt   = Nachname + Titel.

Gastgeschenke sind bei chinesischen Geschäftspartnern gerne gesehen. Dabei sind folgende Punkte zu beachten: Es sollten kleine aber hochwertige Geschenke aus Europa oder im besten Fall aus Deutschland überreicht werden. Sets oder Geschenke, welche aus vier Teilen bestehen, sollten nicht verschenkt werden, da die Zahl vier in China mit dem Tod assoziiert wird. Die Zahl acht hingegen steht im Chinesischen für das Glück.

In der Unterhaltung und im Smalltalk sind Tabu-Themen zwingend zu meiden (Menschenrechte, Taiwan, Ein-Kind-Politik usw.). Über diese ist sich ebenfalls im Vorfeld zu informieren.

Verneine niemals direkt eine Frage oder ein Angebot - im Chinesischen wird es allgemein als unhöflich empfunden, lediglich „nein“ zu sagen. Stattdessen ist es besser, die möglichweise negative Antwort mit einem „vielleicht“ oder einem „wir werden sehen“ zu umschreiben .

Erarbeitete Verhandlungsergebnisse sollten unbedingt festhalten und gegebenenfalls Vorverträgegeschlossen werden. Für eine Unterschrift vorliegende Verträge sollten rasch unterzeichnet werden, um das Vertrauen in die gemeinsame geschäftliche Tätigkeit auszudrücken.

Um bestehende Geschäftsbeziehungen nachhaltig zu erhalten, versendet man eine rote Neujahreskarte mit Glückwünschen für Gesundheit und Reichtum im neuen Jahr.

In unserem nächsten Blog zum Verhalten gegenüber ausländischen Geschäftspartnern informieren wir Euch über die Gepflogenheiten und Umgangsformen eines weiteren wichtigen asiatischen Partners:

Japan - dem „Land der aufgehenden Sonne“.

Das Team von Camwell Consulting bedankt sich für Euer Interesse und wünscht Euch schon jetzt viel Spaß beim Lesen!

3 Ansichten

©2019 CAMWELL CONSULTING  I 

Icon_xing.png

FOLLOW US ON

Icon_facebook.png
Icon_instagramm.png
Icon_linkedin.png

EMPOWERING YOUR PROJECT